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Landschaft Gemeinde Flums
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Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern an öffentlichen Strassen und Wegen

Unter Hinweis auf die Art. 100, 104, 106, 107 und 126 des Strassengesetzes (sGS 732.1) werden die Anstösser an öffentlichen Strassen und Wegen aufgefordert, insbesondere folgende strassenpolizeiliche Bestimmungen zu beachten:

  • Bäume und Wälder müssen an Staatsstrassen sowie an Gemeindestrassen erster und zweiter Klasse einen Strassenabstand von 2.50m einhalten.
  • Bei Lebhägen, Zierbäumen und Sträuchern beträgt der Strassenabstand 0.60m, über 1.80m Höhe zusätzlich die Mehrhöhe.
  • Pflanzen dürfen nicht in den Lichtraum der Strasse ragen.
  • Die Höhe des Lichtraumes beträgt:
    - 4.50m über Verkehrsflächen, die für den Fahrverkehr bestimmt sind;
    - 2.50m über Verkehrsflächen, die nicht für den Fahrverkehr bestimmt sind.
  • Die Abstände werden ab Strassengrenze gemessen. Ist keine Strassenparzelle ausge­schieden, so wird ab Strassenrand gemessen. Als Strassenrand gilt die Abgrenzung der Verkehrsfläche. Für Bäume und Wälder gelten die Abstände ab Stockgrenze.
  • Wo es die Sicherheit des Verkehrs erfordert, namentlich auf der Innenseite von Kurven, sind Anpflanzungen und tote Einfriedungen, welche die Übersicht der Strasse beeinträch­tigen, verboten.
  • Die bei Vollzugsbeginn des Strassengesetzes bestandenen Pflanzen, die den Abstand von 2.50m nicht einhalten, können im bisherigen Umfang erhalten bleiben, soweit sie die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Müssen in Wäldern die gesetzlichen Strassen­abstandsvorschriften neu geschaffen werden, so ist das Entfernen der Bäume und Sträu­cher als Rodung zu behandeln. In Wäldern sind die zu entfernenden Bäume in jedem Fall durch den zuständigen Revierförster anzeichnen zu lassen.

Die Grundeigentümer werden gebeten, überragende oder sichtbehindernde Äste und Sträucher usw. bis Mitte April 2019 gemäss den vorstehenden Bestimmungen zurückzuschneiden. Bei Nichtbeachtung dieser Vorschriften werden die Arbeiten entlang von Staatsstrassen durch die kantonalen Strassenwärter, entlang von Gemeindestrassen durch das Gemeinde-Werkpersonal, auf Kosten der Pflichtigen vorgenommen. Ein Ersatzanspruch kann nicht geltend gemacht werden.

Im März 2019                                                                               Die Gemeinderäte



Datum der Neuigkeit 12. März 2019